kurz notiert

Rewisa-Porträt im Naturschutzbund-Magazin. Download

 

Zuverlässiges Netzwerk

Auf Samengewinnung spezialisierte Landwirte, Gärtnereien und Baumschulen haben sich zu einem Verein zusammengetan. Sie kooperieren eng mit landwirtschaftlichen Forschungsstellen, mit Botanikern und Ökologen aus dem universitären Bereich und mit den für Naturschutz Verantwortlichen der Länder.

Der ursprüngliche Impuls für REWISA kommt vom Naturschutz. In ihren Lebensräumen stark zurückgedrängte Arten und deren regionale Ausprägungen brauchen Unterstützung, um nicht ganz von „eingeschleppten“ Arten verdrängt zu werden. Doch das zertifizierte Angebot und die Argumente von REWISA sollen auch Käufer mit ganz anderen vorrangigen Beweggründen überzeugen.

Natürlich, praktisch, schön

Denn standortgerechte Arten sind auch „technisch“ und ökonomisch ganz klar überlegen: Mit ihren genau auf den Untergrund abgestimmten Wurzeln sind sie bei der Hangsicherung von Hochwasserschutzdämmen unschlagbar. Instandhaltungskosten von Skipisten können mit dem passenden Grün, das den harten Anforderungen wirklich gerecht wird, deutlich gesenkt werden. Bei Böschungsbegrünungen im Straßenbau sind der regelmäßige Pflegeaufwand und die Kosten für den Biomasseabtransport um vieles niedriger. Nur ein paar Beispiele für Pragmatiker und Kostenrechner. Mehr Information zu der breiten Palette der Vorteile liefern gerne die REWISA-Experten.

Und selbstverständlich sollen auch all jene angesprochen werden, die an der Vielfalt der regionalen Pflanzen schlicht und einfach Freude haben und sich mit ihnen wohlfühlen.

Vom privaten Hausgarten bis zum öffentlichen Straßenbau

Schon vergleichsweise kleine Flächen im privaten Bereich oder auf gewerblich genutzten Flächen können mit der entsprechenden Aussaat und Bepflanzung alle diese Aspekte erfüllen. Noch größer ist der erzielte Effekt für Natur und Budget bei umfassenderen Bauvorhaben und landschaftlichen Gestaltungsmaßnahmen. Da bietet REWISA jetzt ein klar umrissenes Angebot zu genau definierten Qualitätskriterien. Den Entscheidern in öffentlichen Einrichtungen, Ingenieurbüros und Begrünungsfirmen wird mit der österreichweiten Vernetzung und mit der Qualitätsmarke REWISA eine zuverlässige Alternative zur wenig zufriedenstellen Praxis der vergangenen Jahrzehnte geboten.

Information und Beratung

Mit der neuen Marke soll auch die Werbetrommel für regionale Wildpflanzen kräftiger gerührt werden. Schritt für Schritt will REWISA die Konsumenten und Entscheidungsträger auf Veranstaltungen, mit gedruckten und online angebotenen Informationen und im direkten Beratungsgespräch am gemeinsamen Know-how teilhaben lassen.

Offene Kooperation für Vielfalt

Schon jetzt arbeiten in der noch ganz jungen REWISA-Gemeinschaft 20 Betriebe aus fünf Bundesländern mit. Sechs der zehn definierten naturräumlichen Großregionen sind bereits vertreten. Und es werden immer mehr. Denn die REWISA-Betriebe setzen bei der Arbeit für das gemeinsame Anliegen auf Kooperation.

Alle österreichischen Samengewinner, Gärtnereien und Baumschulen, die sich zu den Anliegen von REWISA bekennen und nach den Richtlinien prüfen lassen, sind herzlich willkommen beim gemeinsamen Einsatz für regionale Wildpflanzen und Samen.

 

So regional wie möglich ...

ernten und wieder einbringen:
Für die REWISA-Zertifizierung wurde Österreich in zehn Großregionen unterteilt.

 

Mehr zum Thema...

 



Richtlinien

Als Download finden Sie hier die aktuellen Kriterien für das REWISA-Zertifikat im Detail:

 

Richtlinie Gräser u. Kräuter

Richtlinie Gehölze

 

Derzeit bietet REWISA

mit über 20 Betrieben
aus den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten

- 800 Wildpflanzensamen
- 300 Wildpflanzen
- 100 Wildgehölze

für Private ebenso wie für Großprojekte

 

Zu den REWISA-Betrieben